Do, 23. November 2017

Bei Betriebsausflug

08.03.2011 14:39

22-jähriger Mann prallt beim Rodeln gegen Baum - tot

Tödlich ausgegangen ist ein fataler Rodelunfall im Salzburger Pongau für einen 22-jährigen Oberösterreicher am Dienstagvormittag. Der Mann aus Unterach im Bezirk Vöcklabruck verlor auf der Königslehen-Rodelbahn in Radstadt plötzlich die Kontrolle über seine Rodel, wodurch er vom Kurs abkam und anschließend gegen einen Baum prallte. Er starb noch an der Unfallstelle.

Der Oberösterreicher war mit Kollegen eines Salzburger Unternehmens auf Betriebsausflug. Gegen 10.45 Uhr kam es dann zum Unfall. "Sie sind zu viert, jeder auf einer eigenen Rodel gefahren - der Mann in der Mitte", schilderte Hermann Unteregger, der Betriebsleiter der Bahn. Plötzlich sei der Mann vom Weg abgekommen und gegen einen Baum geprallt. "Schuld war sicher der geringe Schnee, denn normalerweise ist dort ein Schneewall", so ein Polizist.

Reanimation blieb erfolglos
Weshalb der 22-Jährige von der Bahn abkam, gibt dem Betriebsleiter Rätsel auf: "Es war ein gerades und sehr leichtes Stück, der Hang hat hier nur neun Prozent Gefälle." Als er nach der Verständigung zum Unfallort kam, wurde der leblose Oberösterreicher bereits von anderen Wintersportlern reanimiert. Notarzt und Sanitäter setzten die Wiederbelebungsversuche später fort, diese blieben jedoch erfolglos.

"Wir ermitteln nicht in Richtung Fremdverschulden", betonte man vonseiten der Polizei. Die Bahn sei bewilligt, sämtliche Auflagen seien eingehalten worden. Es war der erste schwere Unfall seit der Eröffnung der Bahn vor sieben Jahren.

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