Sa, 25. November 2017

„Alles ist fertig“

08.03.2011 11:50

Tauernmooslift am Weißsee geht zu Ostern in Betrieb

"Vor sieben Jahren haben wir mit den ersten Plänen angefangen", rechnet Hotelier Wilfried Holleis, "jetzt ist es wirklich Zeit, dass der Tauernmooslift in Betrieb geht." Pünktlich zur Osterwoche ist es so weit – davon überzeugte sich die "Krone" am Montag am Weißsee: Alles ist fertig, nur die Liftsessel fehlen noch…

Zwei Mal kommt die Behörde noch in die Gletscherwelt am Weißsee. Sie muss die letzten Feinarbeiten am Tauernmooslift abnehmen. "Aber das sollte kein großes Problem mehr sein", schätzt Holleis. "Zu Ostern können die Skifahrer den neuen Lift ausprobieren. Sie haben damit mehr Angebot, aber wir erhöhen die Preise nicht."

"Nur noch die Sessel fehlen"
Es war ein Kraftakt, den die Arbeiter am Weißsee geleistet haben: Erst im Oktober kam die letzte Genehmigung, die für die Errichtung des Sesselliftes nötig war – und seither liefen die Arbeiten durch. Auch bei Minusgraden und Schneefall. "Die Bahn ist fast fertig. Nur noch die Sessel fehlen. Und keiner sieht, dass es eine gebrauchte Anlage ist", weiß Betriebsleiter Hans Altenberger, "alles top in Schuss. Die Pisten natürlich auch!"

Derzeit ist ja Hochsaison am Weißsee: "Wir sind voll ausgebucht", berichtet Holleis zufrieden. Und er wälzt schon wieder neue Pläne für sein Skigebiet: Das "Kinderland", wo die Kleinen ihre ersten Schwünge im Schnee ziehen können, will er verlegen. "Derzeit ist es weit unten, wo viel zu viel Schatten ist. Wir wollen es in den Bereich der sonnigen Mittelstation verlegen. Die ersten Gespräche mit den Behörden haben wir dafür bereits geführt", erzählt er. Dann passen vorerst die Kapazität und Qualität des Skigebietes – "aber wir müssen schauen, dass mehr Gäste kommen. Und das geht fast nur mit einer Erweiterung des Bettenangebotes", rechnet Holleis vor.

Holleis denkt an Rudolfshütte 2
Er will zuerst die Bergstation umbauen und modernisieren, "und dann denke ich an eine Rudolfshütte 2, also an ein zusätzliches Haus da oben", schildert der Hotelier enthusiastisch. Die alte Hütte hat er ja vom Alpenverein gekauft und auf modernsten Stand gebracht. Die Zimmer völlig erneuert, ebenso Gasträume und Küche. An der Fassade hängen 280 m² Sonnenkollektoren und liefern bis zu einem Drittel der benötigten Energie – die größte Anlage dieser Art bei uns.

Dass die Erweiterung der Rudolfshütte auch ein Muster-Hotel werden soll, versteht sich von selbst, die Pläne bleiben aber noch geheim – "alles zu seiner Zeit", sagt der Spitzen-Gastronom.

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

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