Mo, 23. Oktober 2017

Feinstaub - es stinkt!

08.03.2011 09:13

Bürger protestieren gegen geplantes Logistik-Zentrum

Mit Transparenten und maskiert mit Atemschutzmasken haben sich 150 Anrainer am Montag vor dem Schloss Mirabell versammelt. Sie machten erneut ihrem Ärger über ein geplantes 24-Stunden-Logistikzentrum in Salzburg-Gnigl lautstark Luft und forderten von Bürgermeister Heinz Schaden Rückendeckung. "Diesel-Abgase - Gnigl erstickt", "Mehr Mut von der Politik", oder "Feinstaub - es stinkt!"

"Wir fordern von der Politik Unterstützung", rief Anrainer-Sprecher Bernhard Hittenberger ins Mikrofon. Die Spedition Quehenberger plant im Gewerbegebiet ein neues 24-Stunden-Logistikzentrum (siehe Infobox).

Nachtfahrverbot und Tonnagebeschränkung
Die aufgebrachten Bürger pilgerten in den Stadtsenat und lieferten sich ein heißes Wortgefecht mit Bürgermeister Schaden. "Wir wollen die Interessen der Bürger gewahrt wissen", riefen sie. "Wir werden uns strikt an die rechtlichen Vorgaben halten", versuchte Schaden zu beruhigen.

"Ich sage die Wahrheit und würde diese strapazieren wenn ich behaupte, der Stadtsenat kann dieses Projekt verhindern", gab er offen zu. Nachsatz: "Wir überprüfen ein Nachtfahrverbot und eine Tonnagebeschränkung für Lkws!"

Das letzte Wort scheint in der Angelegenheit also noch nicht gesprochen. Die Spedition Quehenberger prüft auch alternative Standorte.

von Max Grill, Kronen Zeitung

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