Mo, 20. November 2017

Nach Nicht-Antritt

07.03.2011 18:20

Laibach - Red Bull mit 5:0 gewertet - plus 10.000 € Strafe

Salzburg ist nach dem Nicht-Antritt zum Viertelfinalspiel der Eishockey-Liga in Ljubljana wie erwartet nicht um eine Strafverifizierung herumgekommen. Der Beglaubigungssenat der EBEL wertete das Spiel gegen Olimpija als 0:5-Niederlage, der Strafsenat belegte den Klub am Montag zudem wegen "Nichtantreten zu einem Pflichtspiel und ligaschädigendem Verhalten" mit einer Strafzahlung von 10.000 Euro. Bei einem weiteren Nicht-Antritt würde sogar der Ausschluss aus der Meisterschaft drohen!

Salzburg muss auch eine Ersatzzahlung für die nachgewiesenen Kosten an Olimpija zahlen. Außerdem wurde der als Delegationsleiter tätige Salzburger Funktionär Rene Dimter für zwei Monate unbedingt gesperrt und von allen seinen Funktionen enthoben.

Bei nächstem Vorfall droht Ausschluss
Zudem fasste der Vorstand des Österreichischen Eishockeyverbandes aufgrund dieses Vorfalls auch einen Grundsatzbeschluss mit sofortiger Wirkung. "Für den Fall, dass ein Verein, trotz Einhaltung der durch den ÖEHV und die EBEL vorgeschriebenen Sicherheitsauflagen, mutwillig oder ohne erkennbaren Grund, eigenmächtig zu einem Meisterschaftsspiel nicht antritt, wird dieser schuldhaft handelnde Verein mit sofortiger Wirkung aus dem laufenden Meisterschaftsbewerb ausgeschlossen", hieß es in einer Erklärung.

Die Salzburger hatten sich nach dem Spiel am vergangenen Dienstag beklagt, dass sie auf der Spielerbank von Fans der Slowenen beworfen worden seien. Nachdem laut Klub-Auskunft erhöhte Sicherheitsauflagen nicht erfüllt worden seien, entschied sich Trainer Pierre Page, die Heimreise anzutreten. Der Titelverteidiger führt in der "best of seven"-Serie nun nur noch mit 3:1, das nächste Spiel ist für Dienstag in Salzburg angesetzt. Sollte Salzburg verlieren, müssten die Mozartstädter erneut nach Ljubljana.

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