Fr, 15. Dezember 2017

Fast völlig intakt

06.03.2011 18:38

Kreuzritter-Schwert in Linzer Donau-Schotter gefunden

Ein Kreuzritter hat in Linz um das Jahr 1.200 sein Schwert verloren! Das ergab die Auswertung jener Waffe, die in Linz aus dem Donauschotter geborgen wurde. Fachleute, darunter voest-Metallurgen, fanden heraus, dass es sich bei dem alten Schwert um ein Stück von besonderer Metallverarbeitungsqualität handelt.

Baggerarbeiten hatten die Waffe gegenüber des voest-Areals in Linz im Donauschotter ans Tageslicht gefördert. Das 90 Zentimeter lange Stahlschwert ist fast völlig intakt. Sogar Gravuren in der Klinge sind noch lesbar, sie deuten auf den Besitzer oder den Schmied hin.

Der war ein Meister seines Fachs, hatte vor etwa 800 Jahren das Schwert gefertigt, mit dem ein Kreuzritter vermutlich in den Kampf ums Heilige Land aufgebrochen war. Eine bisher unbekannte bitumenähnliche Masse, in der das Schwert eingehüllt war, hat dafür gesorgt, dass sogar der Holzgriff völlig erhalten blieb.

Kronen Zeitung

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