Fr, 20. Oktober 2017

800-Tonnen-"Spende"

03.03.2011 18:27

Gratis-Lieferung macht Kosten für Salz aus Israel wett

Das ist (Streu)-Salz in den Wunden der Steuerzahler gewesen – durch den strengen Winter hat die Stadt Salzburg zu überhöhten Preisen Salz aus Israel importieren müssen. Jetzt konnte der Magistrat mit der Salinen AG einen Vergleich schließen: Der Lieferant stellt eine Gratis-Lieferung von 800 Tonnen in Aussicht. "Damit wären die entstandenen Mehrkosten von 90.000 Euro abgedeckt", freut sich Baustadträtin Claudia Schmidt.

"Krone"-Leser erinnern sich: Durch den strengen Winter war in der Stadt Anfang Jänner das Streusalz knapp geworden. Doch nach dem Schnee-Chaos in ganz Europa ging auch der Salinen AG, Vertragslieferant der Stadt, sprichwörtlich der Splitt aus. Also musste die Stadt Not-Salz aus Israel und Kroatien zu höheren Preisen importieren. Das kostete 90.000 Euro mehr als üblich.

"Jetzt konnten wir einen Vergleich ausverhandeln", freut sich Stadt-Vize Harald Preuner. "Nachdem die Salinen AG laut Vertrag binnen zwei Tagen liefern müsste, wurde uns nun eine Gratis-Lieferung über 800 Tonnen in Aussicht gestellt."

Kronen Zeitung

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