Fr, 17. November 2017

Mit Heli zum Essen

03.03.2011 15:01

Trubel bei der Landpartie von Lugner und Ruby

Die Besitzer des Fischrestaurants "Luigi" durften sich Donnerstagmittag wahrlich die Hände reiben. Mit einem Schlag erlangte ihr Lokal in der Ortschaft Köttlach bei Enzenreith in Niederösterreich zumindest landesweite Berühmtheit - und zwar dank Baumeister Richard Lugner und seinem Opernballgast Ruby Rubacuori. Sie speisten in dem kleinen Restaurant und erregten damit bei Medien und Einheimischen gehöriges Aufsehen.

Mit knapp halbstündiger Verspätung landete der Lugner'sche Tross - bestehend aus Mörtel und Ruby, Anastasia "Katzi" Sokol und Lugners Schwiegersohn in spe, Helmut Werner - nach einem Helikopterflug in Gloggnitz. Von dort aus ging es ins benachbarte Köttlach, wo neben dem Essen auch zahlreiche Schaulustige warteten, die sich um die verglaste Veranda des Restaurants drängten und Fotoapparate ebenso wie Handys zückten. Die 18-jährige Ruby Rubacuori zeigte sich von dem Rummel um ihre Person wenig beeindruckt. Sie versuchte, die zahlreichen auf sie gerichteten Kameras so gut es ging zu ignorieren und lächelte nur scheu. Wortspenden gab es keine.

Abgeschirmt von Bodyguards, aber durch die Fenster dennoch sehr gut sichtbar, nahm die Gruppe - darunter auch der Enzenreither Bürgermeister Franz Antoni - dann das Mahl ein. Kredenzt wurde neben Fisch mit Kruste auch die Lieblingsspeise Lugners, wie der Wirt verriet: Austern mit Ketchup. Danach erwartete die Gäste ein flambiertes "Ruby-Dessert". Worum es sich dabei handelte, blieb ein wohlgehütetes Geheimnis.

Ruby ist "liebes Mädel"
Der Besuch der 18-Jährigen, die in einen Sexskandal rund um den italienischen Premierminister Silvio Berlusconi involviert ist, freute die Lokalbesitzer naturgemäß. Mit so viel Rummel hatten sie zwar nicht gerechnet, sich mit Securitys aber dennoch vorbereitet. Über ihren besonderen Gast fanden sie nur lobende Worte: "Sie ist eigentlich ein ganz liebes Mädel."

Die Schaulustigen waren durch Lugner und Ruby gleichermaßen angelockt worden. "Wir wohnen da ums Eck, also mussten wir uns das natürlich schon anschauen kommen", meinte eine Frau. Weswegen die 18-Jährige so berühmt ist, löste aber eher Rätselraten aus. "Sie ist ein Mensch wie jeder andere und muss auch arbeiten wie jeder andere", sagte ein Mann schulterzuckend.

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