Mi, 22. November 2017

Stars unter Druck

01.03.2011 13:04

Furtado spendet Gadafi-Million - was macht Beyoncé?

Beyoncé, Mariah Carey, Usher, 50 Cent, Lionel Richie - sie alle sind bei Feiern der Familie des libyschen Diktators Muammar al-Gadafi aufgetreten und haben für die Privatkonzerte immense Summen kassiert. Die Stars geraten nun immer mehr unter Druck, sich von diesen Auftritten zu distanzieren.

Reagiert hat jetzt Popstar Nelly Furtado. Die 32-jährige Sängerin will das Geld, das sie von Gadafis Familie für eine Show bekommen hat,  zugunsten guter Zwecke spenden.

Die Sängerin kündigte über einen verifizierten Account beim Kurznachrichtendienst Twitter an, ihre Gage für einen von Gadafis Familie organisierten 45-Minuten-Auftritt in einem italienischen Hotel zu stiften. Sie habe dafür im Jahr 2007 eine Million Dollar erhalten, schrieb Furtado in der Nacht auf Dienstag. Wer das Geld nun erhalten soll, ließ die Grammy-Gewinnerin mit portugiesischen und kanadischen Wurzeln aber offen.

Nun stehen auch andere Stars unter Zugzwang. Die US-Sängerin Mariah Carey zum Beispiel hat auf einer Silvesterparty des Gadafi-Sohns Saif auf der Karibikinsel St. Barts vier Lieder zum Besten gegeben und dafür eine Million Dollar kassiert.

50 Cent ist 2005 für die Gadafi-Familie aufgetreten, Beyoncé und Usher sollen 2009 für den Clan gesungen haben. Auch ihre Gagen dürften hoch gewesen sein. Gadafis erklärter Lieblingssänger Lionel Richie bestritt 2006 ein "Concert for Peace" zum Jahrestag der US-Luftangriffe auf Libyen.

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