Do, 23. November 2017

Dreiste Masche

26.02.2011 15:46

Profi-Bettler tragen sogar Uniformen unserer Helfer

Während über das geplante Bettelverbot in Oberösterreich diskutiert wird, werden die Profi-Schnorrer immer unverschämter! So warnt die Polizei im Bezirk Steyr-Land vor Gaunern, die sogar eine Rot-Kreuz-Uniform tragen und Spenden sammeln. Will man von ihnen einen Ausweis sehen, suchen sie sofort das Weite.

Deshalb weist die Polizei einmal mehr eindringlich darauf hin: Mitarbeiter von Einsatzorganisationen wie Rettung, Feuerwehr und auch Exekutive, die wirklich im Dienst der Allgemeinheit stehen, können sich immer ausweisen! Und: Niemals Unbekannte arglos in die Wohnung lassen.

Auch Hermann Feldbacher von der Sicherheitsdirektion rät zu gesunder Vorsicht: "Auch bei mir haben schon angebliche Hochwasseropfer aus Rumänien angeklopft oder Leute, die mir Luftaufnahmen meines Hauses verkaufen wollten. Das kann man als Belästigung empfinden, aber auch kurz und bündig ablehnen." Das gilt auch für aggressive Werbe- und Verkaufspraktiken an der Haustür. Feldbacher: "Auf keinen Fall sofort etwas unterschreiben."

Dass sich Bettler jetzt sogar als Mitarbeiter von Einsatzorganisationen ausgeben und danach kleiden, ist offenbar eine neue Masche der Profi-Banden. In diesen Fällen zieht die missbräuchliche Verwendung von Uniformen auch rechtliche Konsequenzen nach sich.

Beschwerden häufen sich in letzter Zeit auch über Firmen, die anrufen und kostenlose Sicherheits-Checks in der Wohnung anbieten. Wer darauf eingehen möchte: Auch solche Besucher müssen sich legitimieren können und von ihrem Arbeitgeber mit Berechtigungen ausgestattet sein.

von Hedwig Savoy, "OÖ Krone"
Symbolbild

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