Sa, 21. Oktober 2017

Fingierte Adressen

26.02.2011 11:48

„Süchtler“ erschlich sich bei Ärzten 5.000 Tabletten

Ein 26-jähriger Drogenabhängiger hat sich bei praktischen Ärzten mittels teils fingierten Wohnsitzadressen innerhalb von sieben Monaten rund 5.000 suchtgifthaltige Tabletten im Wert von 20.000 Euro verschafft. Die Polizei konnte den Mann jetzt nach umfangreichen Ermittlungen ausforschen. Eine aufmerksame Apothekerin hatte die Beamten auf die Spur des Verdächtigen geführt.

Bei den Medikamenten handelte es sich um Oxycontin und Oxynorm. Die seit Oktober 2010 geführten Erhebungen hätten laut Polizei ergeben, dass der verdächtige Salzburger bei Ärzten in Vöcklabruck, Braunau, Gmunden und Ried sowie in Salzburg, im Flachgau und Tennengau falsche Angaben gemacht haben soll, um den Medikamentenmissbrauch zu verschleiern.

Die Ermittlungen führten die Polizeiinspektionen Oberösterreich und Salzburg gemeinsam mit den Apothekerkammern der beiden Bundesländer. Der Verdächtige wurde wegen gewerbsmäßigen Suchtgifthandels angezeigt.

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