So, 19. November 2017

Ärger um Italo-Maut

21.02.2011 17:46

Mann sollte zahlen, obwohl er gar nicht in Italien war

Weiterhin für Aufregung sorgen dubiose Schreiben, wonach Salzburger Autolenker als Maut-Preller in Italien "ausgeforscht" worden sind und Strafe zahlen sollen. Besonders kurios: Ein Opfer war weder in Italien noch besitzt er das auf dem "Beweis"-Foto gezeigte Auto!

"Krone"-Leser erinnern sich: Etliche Salzburger hatten die dubiosen Schreiben in den Briefkästen, wonach sie im Sommer 2008 zu Maut-Prellern auf der italienischen Autobahn geworden seien. "Reine Abzocke", ärgern sich viele! "Es häufen sich die Fälle", weiß Aloisia Gurtner vom ÖAMTC.

Richtig dubios allerdings, wenn der Betroffene zu dem inkriminierten Zeitpunkt gar nicht in Italien war. "Ich bekam im Oktober eine Aufforderung, weil ich angeblich in Mailand die Maut geprellt hätte", schildert "Krone"-Leser Herbert A. "Nur war ich zu dem Zeitpunkt nachweislich nicht in dem Land!"

Als A. sich beschwerte, folgte prompt ein "Beweis"-Foto. "Mein Kennzeichen auf einem BMW, welchen ich niemals besessen habe. Mein Nummernschild war auf meinem Wohnwagen", ärgert sich Herbert A. Seitdem er einen Anwalt eingeschaltet hat, ist Ruhe eingekehrt…

von Max Grill, Kronen Zeitung

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