Di, 24. Oktober 2017

Therapie in Hochzirl

21.02.2011 15:21

Hans Grugger hat die Intensivstation verlassen

Endlich wieder gute Nachrichten von Hans Grugger: Der am 20. Jänner in Kitzbühel so schwer gestürzte Salzburger hat aufgrund seiner guten körperlichen Verfassung bereits am Freitag die Intensivstation der Uniklinik für Neurochirurgie Innsbruck verlassen. Mittlerweile ist der 29-Jährige im Landeskrankenhaus Hochzirl, wo die Therapie fortgesetzt wird.

Nur zwei Tage vor seiner Verlegung war dem Salzburger (im Bild mit seiner Ergotherapeutin Bettina) jener Teil der Schädeldecke wieder eingesetzt worden, der zur Druckminderung in der Notoperation nach seinem Unfall entnommen worden war.

"Wir freuen uns sehr über die gesundheitlichen Fortschritte von Herrn Grugger. Er hat sich rasch von der Operation vergangene Woche erholt, bisher sind keine Komplikationen aufgetreten, weshalb er auch früher als geplant in die Reha-Einrichtung verlegt werden konnte", erklärte Univ.-Prof. Dr. Claudius Thome in Innsbruck.

Ärzte sind zufrieden
In der neurologischen Abteilung von Hochzirl wurde der gesundheitliche Zustand von Grugger am Wochenende genau evaluiert und ein entsprechender Rehabilitationsplan erstellt. "Die Ergebnisse der ersten Untersuchungen sind durchaus positiv, Herr Grugger hat ein sehr gutes Reha-Potenzial", sagte Univ.-Prof. Dr. Leopold Saltuari, Leiter der neurologischen Abteilung in Hochzirl, die zwölf Kilometer westlich von Innsbruck liegt.

Dementsprechend wurde ein genau auf die Bedürfnisse des am 20. Jänner im Kitzbühel-Training schwer gestürzten und nach einer Notoperation im Koma gelegenen Skirennfahrers zugeschnittenes, spezifisches Trainingsprogramm entwickelt. "Es umfasst physiotherapeutische und ergotherapeutische Maßnahmen, aber auch Kognito-Therapie, also Therapieeinheiten im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration", so Saltuari.

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