Fr, 17. November 2017

Vier Jahre schneller

18.02.2011 12:16

Stift will die Renovierung bis 2014 abschließen

Vier Jahre schneller als geplant und damit um 600.000 Euro billiger will das Stift Klosterneuburg seine Generalsanierung abschließen - trotz gekürzter Subventionen von Bundesseite. Bis zum 900-Jahr-Jubiläum 2014 soll der barocke Prachtbau in neuem Glanz erstrahlen, erklärte Abtprimas Propst Bernhard Bachovsky. Dabei wurden die geänderten Rahmenbedingungen - Förderungen bis 2018 und Vorfinanzierung der Arbeiten durch das Stift - beschlossen.

Renoviert werden Fassaden und Dach am Hauptgebäude, bereits im Frühling wird die neue Schatzkammer eröffnet, in der künftig auch ein "Prunkstück", der Erzherzogshut, präsentiert wird. Die Gesamtkosten betragen nun 9,6 Millionen Euro statt der veranschlagten 10,2 Millionen Euro. Ermöglicht wurde die verkürzte Dauer nach Gesprächen mit den Baufirmen, so Backovsky. Er betonte, dass das Stift allein das - für die Republik Österreich bedeutsame - kulturelle Erbe nicht erhalten könne. Der Bund habe die Subventionen von 16 auf zehn Prozent gekürzt.

Pröll: "Ein Euro verzinst sich um das Fünffache"
Im Unterschied zum Bund werde das Land die Zusage auf 25 Prozent Förderung trotz Finanzknappheit einhalten, meinte Kuratoriumsvorsitzender Landeshauptmann Erwin Pröll. Das entspreche einer Größenordnung von etwa 2,5 Millionen Euro. Fünf Millionen Euro fließen im Jahr in die Denkmalpflege, verwies Pröll auf die wirtschaftspolitischen Effekte: "Ein Euro verzinst sich dabei um das Fünffache." Dadurch würden rund 300 bis 400 Arbeitsplätze abgesichert.

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