Di, 21. November 2017

Mobile Förderung

16.02.2011 10:05

Projekt „Streusalz“ hilft Salzburger Jugendlichen

"Ich will den 14.000 Jugendlichen in der Stadt ein direktes Lebensumfeld in ihren Wohnvierteln schaffen", hat Bürgermeister Heinz Schaden bei der Bilanz über die Aktion "Streusalz 2011 – mobile Jugendförderung" angekündigt. Der Platz im öffentlichen Raum hat für Junge eine andere Bedeutung als für ältere Generationen.

"Streusalz" hat nichts mit den Schwierigkeiten bei der Schneeräumung in diesem Winter zu tun, es ist eine Initiative die 2009 als Pilotprojekt für Jugendarbeit in den Stadtteilen entstanden ist. Marcus Gillhofer legte nun eine Zwischenbilanz vor. Zur Erhebung von Daten wurden knapp 300 Jugendliche sowie mehr als 100 Anrainer befragt, so Gillhofer.

Bisher richteten sich die Angebote speziell an die Gruppe der Jugendlichen von 13 bis 18 Jahren. Nun werden auch junge Erwachsene bis 21 erfasst, damit erreiche die Aktion zusätzlich 5.000 Menschen. Eine wesentliche Neuerung für 2011 stellt ein Schwerpunkt für Mädchen dar, denn nach wie vor wird der öffentliche Raum eher von Männern angenommen.

Öffentliche Orte für Jugendliche ein Sozialraum
Studierende der Fachhochschule sollen feststellen: Wie und wo verbringt ein Skater aus Lehen seine Freizeit? Wie erlebt eine Manga-Zeichnerin aus dem Andräviertel ihren Alltag? Im Bereich Sport und Bewegung stehen die "Krav Maga"-Trainingssysteme im Mittelpunkt: Sie gelten als gutes Mittel zur Deeskalation, zur Stress-Resistenz und zur Fitness.

Bürgermeister Heinz Schaden: "Öffentliche Orte im Stadtbereich sind für Jugendliche ein Sozialraum, in dem sie ihre Identität entwickeln können. Doch hier werden sie auch häufig als Belästigung oder sogar als Bedrohung erlebt." Das will "Streusalz" massiv ändern.

Kronen Zeitung

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