Mi, 22. November 2017

Diebstahls-Anklage

11.02.2011 08:07

Lohan verteidigt sich via Twitter: „Würde nie stehlen“

Zwei Tage nach ihrem Gerichtsauftritt wegen des angeblichen Diebstahls einer teuren Kette hat sich Lindsay Lohan via Twitter verteidigt. "Ich würde nie etwas stehlen, falls sich das jemand gefragt haben sollte", teilte die 24-Jährige am Freitag per Kurznachrichtendienst mit. "Ich wurde erzogen, nicht zu lügen, zu schummeln und auch nicht zu stehlen."

Eine Juwelierin wirft ihr vor, eine Halskette anprobiert und dann mitgenommen zu haben - ohne die fälligen 2.500 Dollar (rund 1.800 Euro) zu zahlen. Während die Polizei ermittelte, brachte eine Mitarbeiterin der Schauspielerin das Schmuckstück zurück.

Nach Angaben ihrer Anwältin könnte Lohan einer Absprache zustimmen. Lohan würde sich unter Umständen schuldig bekennen, wenn ihr im Gegenzug eine Gefängnisstrafe erspart bliebe, sagte die Anwältin Shawn Chapman Holley am Donnerstag dem US-Sender CNN. Solche einvernehmlichen Absprachen, "Plea Deal" genannt, zwischen Anklage und Verteidigung kommen in den USA häufiger vor.

Am Mittwoch hatte Lohan vor Gericht in Los Angeles auf "nicht schuldig" plädiert. Nach Zahlung einer Kaution kam Lohan sofort auf freien Fuß. Am 23. Februar muss sie erneut vor Gericht erscheinen. Im Falle eines Prozesses mit einem Schuldspruch drohen der Schauspielerin bis zu drei Jahre Haft.

Es ist die bisher schwerwiegendste Anklage gegen Lohan, die seit einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2007 mehrere Male im Gefängnis und wiederholt auf Entzug war. Die Schauspielerin ist immer noch auf Bewährung.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden