Mo, 20. November 2017

Löcher geschlagen

07.02.2011 15:07

Einbrecherbande nach Coup-Serie dingfest gemacht

Eine Einbruchsbande, die in Linz und Wien bei Coups in Schmuck- und Antiquitätengeschäften Waren im Wert von 30.000 Euro erbeutet hat, ist nun dingfest gemacht worden. Die Täter suchten immer wieder die gleichen Geschäfte aus, schlugen die Auslage mit einem Vorschlaghammer bzw. einer Axt ein und schnappten sich durch das Loch in der Scheibe alle erreichbaren Preziosen.

Auch in Linz schlugen die Ungarn, die ihre Beute am Schwarzmarkt in Budapest verkauften, zu und stahlen Ringe, Ketten sowie Kleinod im Wert von 20.000 Euro. Bei Einbruchsversuchen im September und Oktober 2010 wurden acht Verdächtige festgenommen. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Acht Verdächtige nach gescheiterten Coups gefasst
In Wien schlugen die Täter immer in derselben Gasse zu, da in der Szene bekannt war, dass die Auslagen der nebeneinanderliegenden Geschäfte nach Einbrüchen rasch wieder befüllt werden. Nach fehlgeschlagenen Coups konnten zunächst am 3. September zwei Verdächtige in der Nähe eines Tatorts festgenommen werden, am 17. September wurden drei und am 10. Oktober noch drei weitere Männer geschnappt.

80.000 Euro Schaden verursacht
Den 20- bis 48-Jährigen werden in Wien sechs Einbrüche im Mai, Juli, August, September und Oktober 2010 zur Last gelegt. In Linz sollen die Männer für zwei Coups verantwortlich sein. Die Beschuldigten sind laut Polizei geständig. Durch die kaputten Scheiben und den Verlust der Waren entstand ein Schaden von insgesamt 80.000 Euro in Wien und Oberösterreich.

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