So, 17. Dezember 2017

Nach Bluttat in Wels

08.02.2011 08:27

Obduktion bestätigt Selbstmord des Verdächtigen

Es ist eindeutig Selbstmord gewesen, das hat die Obduktion des mutmaßlichen Welser Messer-Stechers am Montag ergeben. Der 45-Jährige war in der Nacht zum Samstag stranguliert in seiner Zelle in der Welser Justizanstalt aufgefunden worden. Er soll, wie berichtet, in Wels einen Gastwirt (38) erstochen und einen anderen Mann (38) schwerst verletzt haben.

Der ehemalige Türsteher war am Dienstag vergangener Woche gegen 16.30 Uhr im Welser Stadtteil Noitzmühle im Lokal "Zum Pfandl" nach einem Streit mit einem Stammgast ausgerastet. Als sich der Gastwirt einmischte und den Streit schlichten wollte, bezahlte er dafür mit seinem Leben. Der Verdächtige drängte den Wirt in die Küche, rammte seinem wehrlosen Opfer dort ein 40 Zentimeter langes Messer in den Bauch. Das Gastronom konnte sich noch ins Freie schleppen, wo er tot zusammenbrach.

Doch damit nicht genug - der Verdächtige schlitzte im Blutrausch seinem ursprünglichen Gegner im Gastraum den Brustkorb auf. Dieser wurde im Linzer AKh notoperiert, er dürfte den Mordversuch als einziger der drei Beteiligten an der Bluttat überleben.

Kronen Zeitung und ooe.krone.at

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