Di, 17. Oktober 2017

Per Quad gerettet

04.02.2011 18:03

Deutsche „tankte“ in den Bergen zu viel Schnaps

Gleich zweimal in einer Nacht hat die Bergrettung in Bad Hofgastein betrunkene und verletzte Hüttengäste sicher ins Tal bringen müssen. Eine junge Deutsche hatte bei einer privaten Feier eine Alkoholvergiftung erlitten, ein 62-Jähriger war über eine Treppe gestürzt. Beide Patienten wurden ins Spital gebracht.

Um 21 Uhr brachen Hannes Reitsamer und vier seiner Männer das erste Mal in Richtung Schlossalm auf. "Wir konnten mit dem Quad bis zu einer privaten Hütte fahren. Dort versorgte unser Arzt ein Alkoholopfer mit Sauerstoff. Während der Rückfahrt ins Tal wurde die junge Dame mehrmals bewusstlos. Gott sei Dank wartete unten schon ein Rettungswagen des Roten Kreuzes", berichtet Reitsamer.

Gegen 1 Uhr ging der nächste Alarm ein: "Diesmal mussten wir weiter rauf auf die Schlossalm. Ein Bayer hatte sich bei einem Treppensturz verletzt."

Die Einsätze seien nichts Ungewöhnliches gewesen, so Reitsamer. "Es gibt immer wieder Betrunkene, die nicht mehr selbstständig ins Tal kommen. Wir müssen da im Winter oft helfen."

von Manuela Kappes, Kronen Zeitung
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