Mo, 20. November 2017

Anrainer jubeln

04.02.2011 09:21

Ab Frühling ist der Kajetanerplatz Fußgängerzone

Beherzte Bürger können ihre Stadt positiv verändern. Das zeigt jetzt der durchschlagende Erfolg der Initiative für einen autofreien Kajetanerplatz in Salzburg. Donnerstagabend haben sich Land, Stadt und Garagengesellschaft geeinigt. Die wunderbare Fläche im Kaiviertel wird bereits in diesem Frühling zur Fußgängerzone.

Der Wirt des Traditionsgasthauses „Zur Glocke“, die benachbarten Geschäftsleute und viele Bewohner waren sich einig: Wenn die Tiefgarage der Barmherzigen Brüder fertig ist, dann gibt es wohl kein Argument mehr für einen verparkten Kajetanerplatz. Vor allem die beleuchteten Fassaden der Häuser und der Kirche sollten besser zur Geltung kommen.

Schon bei der Eröffnung der Spitalsgarage im Spätherbst sendete die Politik positive Signale in diese Richtung aus. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, Bürgermeister Heinz Schaden und Landes-Vize Wilfried Haslauer versprachen den Platz der Bevölkerung zurückzugeben, Stadtrat Johann Padutsch war schon immer dafür. Mit ein Grund war die geringe Auslastung der 300 unterirdischen Plätze bei den Barmherzigen. Der Wegfall der rund 40 oberirdischen Stellplätze kostet der Garagengesellschaft zwar 4.000 Euro im Monat, doch bleibt der bewirtschaftete Parkraum in der Pfeifergasse bestehen.

Mit einem großen Fest im Frühling soll der neue Platz im Zentrum der Stadt Salzburg gefeiert werden. Vorerst wird er nur provisorisch durch das Gartenamt schöner gestaltet.

von Hans-Peter Hasenöhrl, Kronen Zeitung
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