Sa, 18. November 2017

Siedlungs-Kampf

02.02.2011 18:36

Abriss droht - Struber-Häuser als das „Gallische Dorf“

Die Struber-Siedlung entwickelt sich zum Gallischen Dorf in der Stadt Salzburg: Kaum fixiert, hat der Gemeinderat am Mittwoch die fertigen Sanierungspläne für die alten Häuser in den Wind geblasen. Stattdessen werden Generalumbau- und Neubaupläne gewälzt. Jetzt fürchten die Bewohner um den Abriss ihre Heimat.

Alles schien bestens: 2009 wurde per Amtsbericht die thermische Sanierung der Struber-Siedlung ins Auge gefasst. 13 Millionen Euro waren im Budget bis 2014 dafür reserviert. Wärmedämmung, dazu Lifte außen an den Häusern und Balkone. „Nur kein Abriss“, bekräftigten die Bewohner bei den Mieterversammlungen.

Jetzt ist alles anders: Am Mittwoch beschlossen Bürgerliste, FP und VP den Stopp der Sanierungspläne! „In den nächsten Monaten wird geprüft, bei welchen Häusern sich eine Sanierung lohnt und wo ein Neubau besser ist“, sagt Stadtrat Johann Padutsch. Immerhin geht es um insgesamt 600 Wohnungen in Lehen.

Eine Variante für den Umbau: Einige der Struber-Anrainer würden im neuen Stadtwerke-Areal unterkommen. „Die Bauarbeiten müssten soweiso in Etappen passieren. Es gibt nicht genügend Ausweichwohnungen für alle“, so Padutsch.

von Max Grill, Kronen Zeitung

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