So, 17. Dezember 2017

36-Jähriger in Haft

02.02.2011 15:41

Vermeintliche Goldmünzen an Banken verkauft

Ein 36-Jähriger hat von Sommer bis Jänner mehrere Banken in Oberösterreich über den Tisch gezogen. Der Mann kaufte im Internet Münzimitate und verkaufte sie dann als Goldmünzen. Auch in Niederösterreich und Wien fielen Banken auf den Gauner rein. Insgesamt machter er 18.760 Euro Gewinn.

Der Niederösterreicher hatte die Zehntel Unzen Panda Goldmünzen je nach aktuellem Goldpreis zwischen 100 und 115 Euro pro Stück an die Geldinstitute verkauft. Im Internet bezahlte er für die Nachprägungen zwischen zwei und drei Euro. Da er mit dem Betrug erfolgreich war, bestellte der Verdächtige mehrere Hundert Stück der chinesischen Dekormünzen.

Mehr als 6.000 Münzen verkauft
Er gab sie auch an einen 41-jährigen Freund und seine 31-jährige Schwester weiter. Beide verkauften die Imitate ebenfalls in Banken zum Preis von echter Ware. Insgesamt wechselten über 6.250 Geldstücke so den Besitzer.

Der 36-Jährige wurde anhand der Lichtbilder aus den Banken identifiziert. Er war zwischenzeitlich untergetaucht, wurde aber ausgeforscht und in die Justizanstalt Linz eingeliefert. Die Schwester und der 41-Jährige wurden auf freiem Fuß angezeigt, so die Polizei.

Symbolbild
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