So, 19. November 2017

Große Empörung

01.02.2011 11:04

Jaenicke verteidigt Hitlergruß seines Filmhundes

Heiße Diskussion: Darf man einem Filmhund den Hitlergruß beibringen? Schauspieler Hannes Jaenicke findet nichts dabei und versteht die Aufregung um seinen "Hindenburg"-Filmhund "Goldie" nicht, der in einer Szene des RTL-Fernsehzweiteilers, der auch vom ORF am 6. und 7. Februar ausgestrahlt wird, seine Pfote hebt.

Jaenicke ist ein erklärter Tierschützer, derzeit setzt er sich beim "shark project" für die Rettung von Haien ein (siehe Infobox). In der Verfilmung des tragischen Unglücks des deutschen Zeppelins "Hindenburg" spielt er den Varietékünstler Gilles Broca. In einer Szene zeigt er während der Gepäckaufgabe den Mitreisenden stolz, dass er seiner Schäferhündin Goldie den Hitlergruß beigebracht hat.

Inzwischen berichten sogar britische Medien empört über die Szene und fragen, ob es Tierquälerei ist, einen Hund so zu dressieren? Zitiert werden Tierschützer aus Deutschland, die sagen, dass es "politisch inkorrekt" sei, "einen armes, dummes Tier dazu zu bringen, dem größten Killer aller Zeiten Referenz zu erweisen".

Jaenicke sagte dazu der "Bild", dass niemand sich um Goldie sorgen müsse: "Goldie ist ein professioneller Filmhund und macht immer nur so lange mit, wie er Bock hat." Bei jedem Gruß gab es für Goldie einen leckeren Hundekuchen. Jaenicke gibt außerdem zu: "Das mit dem Hitlergruß war sogar meine Idee." Er habe darauf geachtet, dass es dem Hund immer gut gehe, da er nicht mitansehen könne, dass Tiere, wie zum Beispiel Affen in der ZDF-Serie "Unser Charly", schikaniert würden.

Foto: (c) RTL

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