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30.01.2011 09:31

Pferde sorgen für „Wildwest“-Einsatz in Neu-Anif

Eine "Wildwest"-Szene hat sich am Samstagnachmittag am südlichen Stadtrand von Salzburg abgespielt. Vier Pferde, die aus einem Gehöft in Neu-Anif entlaufen waren, galoppierten die Alpenstraße auf und ab und ließen sich vorerst nicht einfangen. Damit die Tiere nicht zur Tauernautobahn gelangen konnten, musste die Autobahnpolizei vorsichtshalber eine Kreuzung in Anif absperren. Erst am Freitag hatte eine Kuh in Bergheim auf der Flucht vor dem Fleischhauer für einen wilden Rodeo-Einsatz gesorgt (siehe Infobox).

Die nervösen Pferde rannten gegen 15.30 Uhr stadteinwärts über eine Strecke von rund 700 Metern bis auf Höhe des "Porsche"-Hauses. "Dabei wechselten sie mehrmals die Richtung", schilderte Gruppenkommandant Martin Nief von der Polizeiinspektion Alpenstraße.

Von Streifenwagen nach Hause eskortiert
"Verletzt wurde niemand. Bisher sind auch keine Beschädigungen von Autofahrern gemeldet worden", sagte Nief erleichtert. Der Pferdebesitzer habe schließlich ein Tier am Halfter festhalten und etwas beruhigen können. Nachdem nach etwa 15 Minuten auch die anderen Pferde "gestellt" werden konnten, wurden die Ausreißer zurück in den Stall geführt und dabei von einem Streifenwagen eskortiert.

An der "Einfang-Aktion" beteiligten sich neben der Salzburger Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Anif insgesamt sechs Streifenwagen der Polizei.

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