Mo, 18. Dezember 2017

Mehr Sicherheit

27.01.2011 18:30

Nach tödlichem Unfall Comeback für Bergrennen

Mutter und Tochter sind gestorben, als beim Bergrennen in St. Agatha ein Bolide abgehoben ist und eine deutsche Familie getroffen hat. Heuer wird die Motorsport-Veranstaltung nach einem Jahr Zwangspause wieder veranstaltet. "Es gibt höhere Sicherheitsstandards, aber wir werden die Zuseher nicht wegsperren", so die Veranstalter.

"Es gibt an den neuralgischen Punken mehr Betonleitelemente, auf die Dokumentation wird mehr Wert gelegt. Die Unterlagen sind schon bei den Behörden", sagt Markus Altenstrasser, Obmann des MSC Rottenegg, der das Bergrennen "St. Agatha-Ernsthofen" seit 1983 veranstaltet. Am 24. und 25. September – zwei Jahre nach dem Horrorunfall – werden wieder PS-Boliden über die Strecke jagen.

Dass man alle Gerichtserhebungen nach dem Unfall, bei dem eine 34-Jährige und ihre 13-jährige Tochter aus Bayern starben und der 42-jährige Ehemann sowie der 10-jährige Sohn schwerst verletzt wurden, eingestellt hat, bestätigt die Veranstalter: "Uns haben alle gesagt, dass dieser Unfall nicht vorhersehbar war."

"Es war klar, dass es keine Bewilligung gibt, solange Erhebungen laufen. Es wird jetzt in der Gemeinde sicher noch diskutiert werden", so Franz Weissenböck, Bürgermeister von St. Agatha.

von Markus Schütz, "OÖ Krone"

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