So, 19. November 2017

Passau zu OÖ?

25.01.2011 16:46

Wirtschaft arbeitet schon sehr eng zusammen

Während in Bayern nun der staatliche "Zukunftsrat" unter massivem Beschuss liegt, weil er Niederbayern und Passau empfohlen hat, sich mehr nach Österreich zu orientieren, sind Projekte ins Rampenlicht gerückt, die die Grenze ohnehin schon "durchlöchern". Zum Beispiel die "Grenzoffensive" dreier Wirtschaftskammern.

"Ein peinliches Expertenurteil", fasst die Tageszeitung "Die Welt" die seit Tagen grassierende Debatte um den bayerischen "Zukunftsrat" zusammen. Politiker wie der CSU-Abgeordnete Konrad Kobler sprechen von einem "giftigen Stachel" und äußern Sympathien für Oberösterreich.

Zugleich rückt die Debatte "Passau zu Oberösterreich!" die schon sehr intensive Zusammenarbeit zwischen Niederbayern und Oberösterreich (meistens inklusive Südböhmen) ins Rampenlicht. Ganz besonders beispielgebend ist das Projekt "Grenzoffensive", das vor Kurzem in Brüssel mit dem „Single-Market-Award" (Binnenmarktpreis) prämiert wurde.

Hier arbeiten unter Federführung Oberösterreichs die drei Wirtschaftskammern von Oberösterreich, Niederbayern-Oberpfalz und Südböhmen zusammen, um Unternehmen das Arbeiten über die Grenzen und in drei Rechtssystemen durch zahlreiche Vereinfachungen zu erleichtern.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden