Sa, 25. November 2017

Spiel mit dem Feuer

23.01.2011 11:04

„Obama“ wäre einmal fast geschnappt worden

Er fordert sein Glück heraus, kann das Rauben aber nicht mehr lassen. Der als "Obama" bekannte Innviertler Serien-Täter wäre bei einem Coup schon fast erwischt worden, fuhr bei der Flucht direkt auf die Polizei zu. Da es so gut wie keine Hinweise auf den Räuber gibt, bleibt den Ermittlern nur das Warten auf Coup Nr. 7.

"Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht", raunen die Polizisten. Und hoffen, dass ihnen beim nächsten Mal das Jagdglück lacht. Denn bei einem seiner Überfälle wäre "Obama" fast erwischt worden. Ein Zeuge hatte sich an seinen Auspuff geheftet, aber vor einer Kreuzung die Verfolgung abgebrochen, als er eine Polizeistreife sah: Ums "Eitzerl" zu früh, "Obama" bog links ab, seine "Jäger" aber suchten rechts.

Ähnlich war ein "Kollege" des Serienräubers im Innviertel gefasst worden. Der Salzburger (39) war im Vorjahr am Weg zu Überfall Nr. 8, als er in Lengau von einem Ehepaar entdeckt wurde, das die Polizei holte. Er hatte 280.000 Euro erbeutet und hätte weitergemacht, um sein Traumhaus zu bauen.

Auch die Linzer Brüder (25, 27), die am Montag mit ihrem Halbbruder (45) nach 14 Banküberfällen und 1,2 Millionen Euro Beute ihre Strafe bekommen dürften, würden vermutlich heute noch rauben, wenn sie im Dezember nach einem Coup in Blindenmarkt nicht in eine Schießerei mit einem Wachmann geraten wären.

von Markus Schütz, "OÖ Krone"
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