Sa, 18. November 2017

Nach Verhandlung

21.01.2011 18:33

Wohnbau-Quote stößt auf heftige Widerstände

An den Verhandlungstisch haben sich der Linzer Wohnbaureferent Erich Watzl und Wohnbau-Landesrat Manfred Haimbuchner gesetzt. Ergebnis: Für 2011 sollen 23 Prozent aller Landes-Wohnbauförderungen für Linz verwendet werden. SPÖ und den Grünen, die die Verhandlung im Gemeinderat erzwungen haben, ist das viel zu wenig.

Die Anzahl jener Personen, die dringend eine Wohnung in Linz suchen, stieg zuletzt auf 13.357 Personen an – 55 Prozent aller Wohnungssuchenden in Oberösterreich. Der Gemeinderat beauftragte ÖVP-Wohnbaureferent Erich Watzl, in Verhandlung mit FPÖ-Wohnbau-Landesrat Manfred Haimbuchner über die Förderungszusage von 500 Wohnungen pro Jahr zu treten, um eine Wohnungsnot in Linz zu vermeiden.

Ergebnis des nun erfolgten Gespräches, das Watzl und Haimbuchner verkündeten: "Linz wird in diesem Jahr auf eine Quote von 23 Prozent des gesamten Landes-Etats zurückgreifen können, dem Durschnittswert seit 2003."

"Da muss nachverhandelt werden"
Für SPÖ und Grüne ist das zu wenig: "Erich Watzl hat die Vorgabe von je 500 Wohnungen bis 2015 ignoriert", so SPÖ-Vizebürgermeister Klaus Luger. Und der Grüne Bezirkssprecher Severin Mayer kündigt bereits  Anträge an. "Da muss nachverhandelt werden."

"OÖ Krone"

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