Mo, 11. Dezember 2017

Er ist wieder da

21.01.2011 09:18

"Obama"-Räuber raubt Bank in Handenberg aus

Er ist zurück - der mit einer "Obama"-Maske verkleidete Innviertler Serienräuber hat am Donnerstag im Bezirk Braunau erneut zugeschlagen. Diesmal war eine Raiffeisen-Filiale in Handenberg sein Ziel - es dürfte sein mindestens sechster Coup gewesen sein. Kurz vor 18 Uhr stürmte er die Bank, bedrohte einen Angestellten mit einer Pistole und flüchtete mit der Beute. Verletzt wurde niemand.

Der Täter rief "Überfall, Geld her!" und "Mehr Geld!", als ihm die Herausgabe zu langsam ging. Daraufhin übergab ihm der Bankangestellte das restliche Geld aus der Kassa, das der Mann in einer schwarzen Umhängetasche verstaute. Ein weiterer Angestellter war nicht im Kassenraum. Der Räuber flüchtete zu Fuß, um etwa 10.000 Euro reicher.

Zeugen sahen im Umkreis einen dunklen Kombi mit SL-Kennzeichen mit überhöhter Geschwindigkeit davonfahren, so die Polizei. Die Fahndung verlief vorerst negativ. Hinweise, die auf eine Flucht in Richtung Bayern deuteten, konnten nicht bestätigt werden.

Als "Obama" bereits seit zwei Jahren unterwegs
Seit 2008 narrt "Obama" seine Verfolger. Damals hatte er am 22. November die Raiba Weilbach heimgesucht, war am 15 Mai 2009 in der Raiffeisen-Filiale Reichersberg aufgetaucht und hatte am 28 Juli 2009 die Raiba Maria Schmolln um 40.000 Euro erleichtert. Das reichte ihm vorerst bis zum 9. Februar 2010, als er 3.000 Euro bei der Raiba Kirchheim am Inn "abhob". Damit kam er nur gut einen Monat aus, holte sich in St. Johann am 11 März 2010 noch mal rund 15.000 Euro.

Der Unbekannte sprach Innviertler Dialekt, ist etwa 1,75 Meter groß, schlank und trug eine schwarze Hose, braune Schuhe, eine dunkelblaue Regenjacke mit hellblauen Einsätzen an den Schultern sowie eine graue Schirmmütze.

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