Mi, 18. Oktober 2017

Viele offene Fragen

20.01.2011 08:31

„Sound of Music“-Museum auf Herbergssuche

Viel Geld haben Stadt und Land bisher in die Hand genommen, um ein "Sound of Music"-Museum zu installieren. Salzburgs Politiker propagierten je nach Parteifarbe Standorte in Hellbrunn, am Mirabellgarten und auf der Festung. Doch alle Fragen zu den Rechten sind ungeklärt. Und die günstigste Lösung wird ausgeklammert.

Die Ganze Geschichte ist typisch für Salzburg: Hauptsache, man gründet einen Verein samt Präsident (Dr. Sebastian Schuchter), nehme eine Museums-Beauftragte (Dr. Cornelia Meran) und einen Protektor (Wilfried Haslauer). Stadt und Land öffnen den Geldhahn und schon lebt das "Sound of Music"-Museum.

Standort gesucht
Erste Aufgabe: die verzweifelte Standort-Suche. Im Gespräch, nach wie vor: das Barockmuseum, die Festung und ein dem Stift St. Peter gehörendes Haus beim Festungsaufzug. "Ich wundere mich, dass die Politik zuerst ein Haus sucht, bevor alle anderen Fragen geklärt sind", sagt Stefan Herzl, Chef von "Panorama Tours" und bestens bekannt mit allen Mitgliedern der Familie Trapp.

Denn alle Rechte, um so ein Haus überhaupt möglich zu machen, liegen bei Rodgers & Hammerstein, Julie Andrews, den Trapp-Filmkindern und bei "20th Century Fox". Herzl: "Man beginnt am falschen Ende zu planen.“ Der „Sound of Music"-Experte hält eine andere Lösung für weitaus vernünftiger: "Mit einer temporären Schau im Salzburg-Museum von Erich Marx starten und sehen, was möglich ist."

von Wolfgang Weber, Kronen Zeitung
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