Di, 17. Oktober 2017

Bei minus 25 Grad!

19.01.2011 16:34

Russische Gläubige reinigen sich mit Eisbad von Sünden

Mit traditionellen Eisbädern bei klirrender Kälte haben sich in Russland Hunderttausende russisch-orthodoxe Gläubige symbolisch von ihren Sünden reingewaschen. Bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius beteiligten sich allein in Moskau nach Medienangaben mehrere Tausend Menschen an der Zeremonie.

Mit dem Sprung in Flüsse, Teiche und eigens aufgestellte Becken erinnern die Gläubigen zum orthodoxen Dreikönigstag (Epiphanias) an die Taufe Jesu. Das von Geistlichen gesegnete eiskalte Wasser soll Seele und Geist läutern.

Die Kirche warnte vor einem Massenspektakel. Die religiösen Motive dürften nicht in den Hintergrund geraten, sagte das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kirill.

Eisbäder für viele junge Russen eine Mutprobe
Vor allem bei jungen Russen sind die Eisbäder zu einem Freizeitvergnügen oder einer Mutprobe geworden. Allein in Moskau gab die Stadtverwaltung 70 Stellen zum Eisbaden unter Bewachung frei.

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