Sa, 21. Oktober 2017

Rumänien, Irak & Co.

19.01.2011 12:41

Salzburgs Polizisten ziehen fünf Illegale aus dem Verkehr

Illegale Einreise, illegaler Aufenthalt und illegale Durchreise – so ziemlich die ganze Palette an sogenannten "aufenthaltsrechtlichen" Delikten ist Salzburger Polizisten am Dienstag untergekommen. Insgesamt hatten es die Beamten aus St. Johann, Wals und Anif mit fünf Männern und Frauen aus Afghanistan, Rumänien, dem Irak und Kroatien zu tun.

Ihren Start nahm die Serie bereits kurz nach Mitternacht gegen 2.20 Uhr im Pongau. Bei einer Routinekontrolle wurde im internationalen Reisezug EN 236 auf der Fahrt von Spittal an der Drau nach Schwarzach im Pongau ein 20-jähriger Afghane ohne Ausweisdokumente aufgriffen. Wegen des demnach illegalen Aufenthaltes nahmen ihn die Polizisten fest und überstellten ihn nach der Einvernahme – die der Mann zur Stellung eines Asylantrages nutzte – zum Bundesasylamt EAST-West.

Aufmerksame Kontrollen von Walser Beamten
Am späten Vormittag ging Beamten der Polizeiinspektion Wals-AGM im Bereich des A1-Grenzübergangs Walserberg in Fahrtrichtung Süden ein 35-jähriger Iraker ins Netz, der sich nur mit einem deutschen Führerschein ausweisen konnte. Zu wenig für die Beamten – der Mann wurde festgenommen und anschließend auf freiem Fuß angezeigt. Später am Nachmittag, kurz vor 17 Uhr, nahmen Beamte derselben Inspektion auch eine 28-jährige Rumänin fest, die sich trotz aufrechten Aufenthaltsverbotes – aufgrund einer strafrechtlichen Verurteilung – im Bundesgebiet aufhielt. Die Frau wurde in Schubhaft genommen und ins PAZ Salzburg überstellt.

Anifer Polizisten erwischen zwei Kroatinnen 
Am Abend endete schließlich eine Routinekontrolle von Beamten der Autobahnpolizei Anif mit Ärger für zwei Kroatinnen. Bei den beiden Insassinnen eines mit 21 Personen besetzten Reisebusses zeigte sich, dass sie die maximal erlaubte Aufenthaltsdauer von 90 Tagen erheblich überschritten hatten. Die beiden Frauen gaben an, zu Besuch bei Verwandten in Deutschland gewesen zu sein. Ungeachtet dessen verfügte die Behörde umgehend die Einhebung einer Sicherheitsleistung (eine Art Kaution) und die sofortige Ausreise aus dem österreichischen Bundesgebiet.

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