So, 19. November 2017

RTL-Dschungelcamp

18.01.2011 14:06

„Knappzick“ und Co: Wer zu früh aufgibt, verliert viel Geld!

Kotzen im Dschungelcamp zahlt sich aus - für den Sender RTL, der über bis zu 8 Millionen Zuschauer pro Sendung jubelt, und für die Promis, die im Urwald sitzen, hungern, palavern und Ekelprüfungen absolvieren. Wie jetzt herausgekommen ist, kassieren Alt-Hippie Rainer Langhans, Camp-Hassobjekt Sarah "Knappzick" Knappik, Sixpack-Schönling Jay Khan und all die anderen für ihre Teilnahme bis zu 60.000 Euro. Unter gewissen Voraussetzungen, versteht sich.

Heldenhaft würgte Khan pürierten Rattenschwanz hinunter, stopfte sich Maden in Gelee in den Mund und übergab sich danach unter einem Baum. Millionen TV-Zuschauer in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind derzeit allnächtlich dabei, um zu sehen, wie Promis sich im australischen Urwald mit der Bewältigung von allerlei Ekelprüfungen ihr Abendessen verdienen. Oder hungernd im Regen sitzen, wenn das nicht klappt. "Ich würde das nicht machen", stößt der Zuschauer dabei aus. Überhaupt, "die ganze Sendung ist blöd, nur Verrückte machen das".

Doch so verrückt sind die Dschungel-Camper nicht. Es geht um viel Geld, das innerhalb von zwei Wochen verdient werden kann. Dazu gibt es für die mehr oder weniger Prominenten Publicity in quasi allen deutschsprachign Medien.

30.000 bis 60.000 Euro für Dschungel
Wie die "Bild" jetzt berichtet, seien die "Mitwirkendenverträge" zwar streng, aber extrem lukrativ. Auf Seite fünf des Vertrages, den diesmal neben Langhans, Knappik und Khan auch Jahrhundert-Playmate Gitta Saxx, Schauspielerin Katy Karrenbauer, Sängerin Indira, Schwimmer Thomas Rupprath, Wedding-Planner "Froooonk" Matthee und Moderator Peer Kusmagk unterschrieben haben, sei laut der Zeitung das Honorar vermerkt. Dieses betrage je nach Bekanntheitsgrad des Kandidaten zwischen 30.000 und 60.000 Euro.

Rainer Langhans etwa kassiere 50.000 Euro. Knappik ist offenbar nicht so prominent, sie darf mit 30.000 rechnen. Aber nur, wenn sie nicht vorzeitig aussteigt, wie sie es ja bereits einmal angedroht hat. Dass sie im Camp verblieben ist, liegt deshalb weniger daran, dass sie sich beweisen will, als daran, dass sie sonst viel Geld verlieren würde.

Denn die Gage werde in Raten bezahlt, heißt es: Die erste Rate gibt's bei Vertragsunterzeichnung. Die zweite bis spätestens 8. Jänner 2011. Rate Nummer drei gäbe es erst nach Abschluss des Camps – "zahlbar am 12.02.2011". Die vierte Rate werde zwei Wochen nach Ausstrahlung der letzten Folge fällig.

Wer im Camp zu früh den Satz "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" sagt, verzichtet laut "Bild" auf die letzten zwei Raten – und damit auf rund die Hälfte seiner Gage. Nach dem Camp-Abenteuer kann ein Star auf bis zu 10.000 weitere Euro hoffen, wenn er exklusiv nur bei RTL über den Aufenthalt spricht.

Foto: RTL

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