Mo, 11. Dezember 2017

Neue Skimodelle

17.01.2011 18:01

Jetzt lässt man es bei Blizzard im Gelände rocken

Mario Matt und Reinfried Herbst werden auf ihren Blizzard-Carvern immer schneller. Und auch die Verkaufszahlen der Skibauer aus dem Oberpinzgau schnellen nach oben. Nach dem ISPO-Award, dem "Ski-Oscar", im Vorjahr peilt man jetzt mit den "Natural-Rockern" für Freerider die nächste Auszeichnung an.

Nach düsteren Jahren samt Konkurs ist die Firma Blizzard seit einigen Jahren wieder auf dem Weg zu Glanz und Gloria aus den Zeiten von Toni Arnsteiner. "Wir haben im Vorjahr unsere Verkaufszahlen in Amerika verdoppelt, in Italien sogar verdreifacht", freut sich Vertriebs-Chef Thomas Zettler. Das hat einerseits damit zu tun, dass man Teil der italienischen Tecnica-Gruppe ist und die Zusammenschlüsse im Verteilernetz immer besser greifen.

"Jede Saison eine Innovation"
Andererseits hat Blizzard zu alten Stärken gefunden und punktet bei Händlern wie Kunden mit dem Leitsatz "Jede Saison eine Innovation". Zuletzt konnte man mit dem "IQ-Power-System" punkten, bei dem die Ski mit einem Carbon-Booster für mehr Dynamik und einem Öldruck-Dämpfer für die Laufruhe versehen wurden. Dafür heimste man auf der ISPO in München den begehrten European-Ski-Award ein. Für die Branche so etwas wie der Oscar für die Filmindustrie.

Bei dieser Vergabe auf der größten Sportartikelmesse Anfang Februar will man wieder mitmischen. Mit dem "Natural Rocker", einer völlig neuen Konstruktionsweise für Freerider.

Teil des Skis ist aufgebogen
Der Rocker-Shape heißt nichts anderes, als dass bei den breiten Gelände-Brettln zusätzlich zu den Spitzen auch ein Teil des Skis aufgebogen wird. "Andere Hersteller erreichen diese Form mit mechanischen Mitteln. Wir haben mit unseren Profis Björn Heregger und Eric Zeller eine andere Möglichkeit gefunden", weiß Marketing-Chef Tom Rakuscha. Hinter der "Flip-Core-Technologie" verbirgt sich ein einfacher Trick. "Wir haben den Holzkern umgedreht und erreichen so die Biegung nach oben auf natürliche Art."

von Gernot Huemer, Kronen Zeitung
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