Fr, 24. November 2017

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11.01.2011 08:08

Lostage für zweite Schienenachse durch Linz

Es wird ernst rund um die geplante neue Straßenbahntrasse durch die Linzer Innenstadt: Ein Experten-Hearing hat am Montag den Auftakt zu den Intensiv-Verhandlungen über das 407-Millionen-Euro-Projekt gemacht.

Die zweite Schienenachse, auf der die Linie 4 verkehren soll, verläuft großteils unterirdisch vom Mühlkreisbahnhof in Urfahr über einen neuen Donauübergang neben der Eisenbahnbrücke über die beiden Spitäler AKh und UKH zum Bulgariplatz. Der früheste Baubeginn wäre 2014, die Fertigstellung könnte 2017 erfolgen.

Am Montagabend präsentierten Experten den Vertretern von Linz AG und Stadt Linz die Detailpläne. Das dreistündige Hearing sollte die Grundlage für den geplanten Grundsatzbeschluss zum Bau des Projektes im Linzer Gemeinderat Ende Jänner werden, doch zuletzt kam die politische Einigkeit zu diesem Beschluss ins Wanken.

Die ÖVP forderte zuvor die Prüfung einer unterirdischen Donauquerung ebenso ein wie eine direkte Anbindung an den Hauptbahnhof. Die offenen Fragen konnten beim Experten-Hearing jedoch nur zum Teil beantwortet werden, wie ÖVP-Chef Erich Watzl berichtet: "Wir fordern noch detaillierte Unterlagen zu den Gesamtkosten und zur Trassenführung ein."

Kronen Zeitung

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