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10.01.2011 09:36

Lungauer (66) starb vermutlich an Herzinfarkt

Ein 66-jähriger Einheimischer ist am Samstag nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Skifahrer am Großeck-Speiereck verstorben. Der Mann war auf der Abfahrt unterhalb der Mittelstation mit einem 48-jährigen Skiläufer aus dem Mühlviertel zusammengestoßen. Die Ärzte vermuten nun, dass nicht der Sturz selbst, sondern ein Herzinfarkt die Todesursache war.

Der 66-jährige Andreas R. wollte einen herrlichen Tag auf den Pisten am Großeck-Speiereck verbringen. Er war alleine unterwegs, als er gegen 11.15 Uhr bei der Mittelstation einen Linksschwung setzte und unmittelbar vor ihm ein anderer Skifahrer auftauchte. Der Pensionist und Siegfried K. (48) aus Bad Leonfelden (Oberösterreich) prallten zusammen. Beide stürzten, hatten sich aber dem Anschein nach nur leichte Verletzungen zugezogen. Trotzdem riefen Zeugen die Pistenrettung.

Obduktion soll genaue Todesursache klären
Andreas R. stand nach dem Sturz noch auf, sprach mit den Helfern. Doch plötzlich griff er sich ans Herz und sackte zusammen. Ein Notarzt sowie das Team des Alpin Heli 1 konnten nichts mehr für den 66-Jährigen tun. Er verstarb mitten auf der Piste. Der am Zusammenstoß beteiligte Oberösterreicher machte sich in der Folge größte Vorwürfe. Eine Obduktion soll am Montag die genaue Todesursache klären. Doch die Ärzte haben schon jetzt eine konkrete Vermutung: R. dürfte einen Herzinfarkt erlitten haben.

Der Pensionist galt als Wintersport-Fan und war immer kerngesund. Er hinterlässt eine Frau sowie einen erwachsenen Sohn, eine Tochter und vier Enkelkinder. Die Familie konnte die Todesnachricht kaum fassen. Bürgermeister Manfred Sampl sprach ihr bereits am Sonntag bei einem Besuch sein Beileid aus.

Kronen Zeitung

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