Sa, 18. November 2017

„Sich selbst spüren“

08.01.2011 11:14

Filmproduzentin eröffnet Yoga-Studio in der City

Sie war eine umtriebige Filmproduzentin in Deutschland, machte Kinofilme und feierte mit der TV-Krimi-Reihe „Bella Block“ etliche Erfolge. Jetzt eröffnet die 44-jährige Selma Brenner im Salzburger Andräviertel ihr eigenes Yoga-Studio. Gesundheitliche Gründe waren es, die sie zu der 3.000 Jahre alten Lebenslehre gebracht haben. Und: „Ich wollte einen Ausgleich zum stressigen Beruf...“

Die Liste ihrer Biografie ist lang: Ob als Produzentin von Krimis oder Fernsehfilmen hauptsächlich für das ZDF, als Drehbuchautorin oder als Regisseurin. 20 Jahre lang war die Welt mit der Kamera ihr Metier. Geboren in Ulm, wohnhaft in München, später in London, gearbeitet in Hamburg, Berlin und Amsterdam. „Ich war viel unterwegs“, erzählt sie.

Jetzt sitzt sie in ihren in lila und braun gehaltenen Räumen in der Franz Josef Straße 4 in Salzburg. Eine Couch steht im Foyer, Kerzen brennen, sie gießt Tee ein. Im 70m² großen Yoga-Saal hängen Seile an der Wand, geziert mit dem Om-Logo in Gold. Das Symbol für Energie und Existenz. Am Dienstag eröffnet Selma Brenner ihren neuen „Yoga Place Salzburg“ – inklusive Schnuppertagen.

Vom stressigen Film-Alltag zur ruhigen Lebenslehre
„Ich hatte die Idee schon lange im Kopf“, gesteht sie. Obwohl es eigentlich gesundheitliche Hintergründe waren, die sie zum Yoga brachten: Trotzdem sie viel Sport betrieb, stand vor 15 Jahren eine Hüftoperation an. „Das wollte ich nicht“, suchte sie nach Alternativen – und fand sie im Yoga.

2000 machte sie schließlich die dreijährige Ausbildung zur Yoga-Lehrerin. „Ich wollte meine Erfahrungen weitergeben“, zog es sie der Liebe wegen nach Salzburg. „Und das Andräviertel gefiel mir sofort.“

Mit dem Vorurteil, dass Yoga reine Meditation sei, räumt Brenner auf: „Ausprobieren, dann spürt man die Benefits“, weiß sie um verschiedenste Hatha-Yoga-Techniken, die sie und vier Trainer anbieten. Vom Iyengar-Yoga mit Hilfsmitteln wie Blöcken und Seilen, über bewegungsintensives Flow- (mit Musik) und Kundalini-Yoga bis hin zu Atemübungen und Meditation.

von Max Grill, Kronen Zeitung

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