Mi, 22. November 2017

Zweite Schienenachse

07.01.2011 17:26

„Kosten für neue Linzer Tram müssen auf den Tisch!“

Noch bevor die Linz AG am Montag zum Experten-Hearing für die geplante zweite Schienenachse lädt, lässt ÖVP-Chef Erich Watzl mit neuen Forderungen aufhorchen: Er will einen Tunnel unter der Donau und eine direkte Anbindung an den Hauptbahnhof prüfen lassen. "Und die exakten Kosten müssen auf den Tisch."

"Die Linzer ÖVP steht nach wie vor fest hinter der Idee einer zweiten Straßenbahnachse, weil wir diese unbedingt brauchen. Doch in den Unterlagen, die wir im Dezember von den Planern erhalten haben, blieben wesentliche Fragen weiter unbeantwortet", betont Watzl. Im Mittelpunkt stehe die Prüfung einer unterirdischen Donauquerung zwischen Urfahr und Linz: "Davon war zuletzt keine Rede mehr, obwohl eine 2009 im Aufsichtsrat beschlossene Variante noch eine Donauunterquerung vorsah."

Bei der geplanten Anbindung an den Hauptbahnhof stört Watzl der  "Umweg" über den Bulgariplatz. "Diese zusätzlichen drei Kilometer könnten problematisch werden. Ohne eine direkte Anbindung an die Nahverkehrsdrehscheibe Hauptbahnhof wird die Achse sicher unattraktiver." Zudem fordert Watzl einen konkreten Kostenrahmen: "Bisher gibt es nur wage Schätzungen. Ich will wissen, wie viel das Projekt kostet. Inkludiert sollten da auch alle Ausgaben wie jene für  die Grundeinlösen sein."

von Jürgen Affenzeller, "OÖ Krone"

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