So, 22. Oktober 2017

Überfordert

07.01.2011 12:32

„Welpen in Not“-Vereinsobfrau räumt Fehler ein

Jene Waldviertler Tierhalterin, der am Dienstag nach einer Anzeige wegen Tierquälerei 49 Hunde abgenommen worden waren, hat am Freitag Fehler eingeräumt: Sie habe sich nicht eingestanden, es alleine nicht mehr zu schaffen, so die Frau. "Letztlich ist alles über mir zusammengebrochen und ich bin für 36 Stunden abgetaucht." Nie hätte sie die Hunde quälen wollen.

Die Frau betonte, den Verein "Welpen in Not" immer in bester Absicht im Gedanken des Tierschutzes betrieben zu haben, und entschuldigte sich bei den Unterstützern. Polizei und Amtstierarzt hatten bei einer Kontrolle am Dienstag festgestellt, dass die Tiere offenbar länger nicht gefüttert worden waren. Der Zustand der - 43 erwachsenen und sechs jungen - Hunde und auch des Grundstücks im Bezirk Zwettl sei miserabel gewesen (siehe Infobox).

Hunde brauchen Hilfe und ein neues Zuhause
Die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" lobte indessen das kompetente Vorgehen der Behörden in der Causa. Nun gehe es darum, für die beschlagnahmten Hunde gute Plätze zu finden, bot die Organisation Unterstützung u. a. bei der Unterbringung und Vermittlung an. An vorderster Front bei der Rettung von Bello und Co. waren die Helfer des vorbildlich geführten Tierheimes Krems. Maggie Entenfellner von der "Krone"-Tierecke: "Auch wir sind aktiv und übernehmen vorerst alle Welpen und zehn ausgewachsene Tiere."

Die Geschöpfe brauchen nun viel Liebe und Hilfe, deshalb hat die "Krone"-Tierecke ein Spendenkonto eingerichtet: PSK 1130900, BLZ: 60.000, Kennwort "Hunderettung".

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