Mi, 22. November 2017

Tierquälerei

04.01.2011 18:06

Waldviertlerin ließ 49 Hunde im eigenen Dreck leben

Ein schreckliches Bild hat sich Beamten der Polizei und einem Amtstierarzt am Dienstag in einer kleinen Ortschaft im Bezirk Zwettl geboten: Eine Frau, die nach Angaben der Sicherheitsdirektion einen Verein namens "Welpen in Not" betreibt, hatte 43 erwachsene und sechs Jungtiere auf ihrem Grundstück offenbar unter miserablen Verhältnissen gehalten. Unter einem Küchenkasten entdeckten die Beamten sogar einen toten und bereits angefressenen Hund.

Aktiv wurden die Behörden aufgrund einer Anzeige wegen Tierquälerei, was die Kontrolle durch den Amtstierarzt und Polizisten am Dienstag schließlich bestätigte. Die Hunde wurden offenbar schon länger nicht mehr gefüttert oder mit frischem Wasser versorgt. Außerdem dürfte der Hundekot bereits längere Zeit nicht mehr entfernt worden sein, sodass die Tiere teils zentimeterhoch darin standen.

Toter Hund in Küchenkasten gefunden
Auch der Wohnbereich des Hauses war stark kotverschmutzt, der gesamte Fußboden und auch ein Großteil der Einrichtungsgegenstände waren laut Polizei mit Kot behaftet. Unter einem Küchenkasten entdeckten die Beamten dann noch den toten und teils angefressenen Hund. Der Amtsarzt nahm der Frau daraufhin die Tiere ab. Die 49 Hunde wurden noch am Nachmittag von der Tierrettung und dem Tierschutzverein abgeholt und auf mehrere Tierheime aufgeteilt, wo sie nun versorgt werden. Die Frau wird angezeigt.

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