Fr, 24. November 2017

Vor Polizeistation

04.01.2011 14:15

18-Jähriger liefert Polizisten „Reizgas-Schlacht“

Ein 18-Jähriger hat sich in der Nacht auf Dienstag in Freistadt einen regelrechten Reizgasschlagabtausch mit der Polizei geliefert. Zuvor hatte sich der Rohrbacher vor der Polizeistation mehrmals in seinem Auto eingesperrt und die Musikanlage auf volle Lautstärke gedreht. Die Beamten schlugen eine Autoscheibe ein, um den jungen Mann zu überwältigen.

Kurz nach 2 Uhr hatte der Verdächtige aus Rohrbach vor der Polizeistation Freistadt angehalten und die Musik voll aufgedreht. Zwei Polizisten wollten den 18-Jährigen kontrollieren, doch der schloss sich in seinem Auto ein und begann mit einem Messer zu hantieren. Dann stieg er plötzlich aufs Gas und raste davon. 

Einmal geht's noch
Damit aber nicht genug: Wenige Minuten später fuhr er in den Hof des Polizeigebäudes und drehte die Musik so laut auf, dass bereits das Fahrzeug bebte. Wieder forderten ihn die Beamten auf, die Musik abzustellen. Der Rohrbacher soll das aber schlichtweg ignoriert haben. Stattdessen schloss er sich neuerlich ein und hantierte mit einem Elektroschocker und einem Messer, mit dem er Schnittbewegungen andeutete.

Doch es kam noch ärger: Plötzlich öffnete der 18-Jährige die Fahrertür und besprühte die Beamten mit Reizgas. Diese wehrten sich mit Tränengas. Der Rohrbacher verbarrikadierte sich nach diesem Schlagabtausch neuerlich in seinem Wagen, hatte aber die Geduld der Beamten überstrapaziert. Ein Polizist schlug das Fahrerfenster ein, der 18-Jährige wurde überwältigt.

Er sowie die beiden Beamten erlitten Verletzungen an den Augen. Ein Alkotest verlief negativ, der junge Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt und ins Wagner-Jauregg-Spital gebracht.

Erst am Montag war ein 17-Jähriger in Braunau von der Polizei mit Pfefferspray überwältigt worden.
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