Mo, 23. Oktober 2017

Nicht zu knacken

04.01.2011 13:43

Intel baut Video-Kopierschutz in neue Chips ein

Intel bietet der Filmindustrie eine neue Technik gegen die Verbreitung von Raubkopien. Schon vor dem offiziellen Start der neuen Chip-Generation "Sandy Bridge" am Mittwoch auf der Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas wurde bekannt, dass die neuen Prozessoren einen Hardware-Kopierschutz enthalten, der im Unterschied zu Software-Lösungen für den Schutz des Urheberrechts nicht zu knacken sein soll.

Die Video-Technik mit der Bezeichnung "Intel Insider" ermögliche den kopiergeschützten Kauf oder auch die Ausleihe von HD-Videos mit einem "Sandy-Bridge"-Computer, berichtete das Technik-Blog "Engadget". Intel habe bereits entsprechende Vereinbarungen mit dem Online-Video-Dienst CinemaNow und dem Filmproduzenten Warner Brothers getroffen. Es sei geplant, neue Filme online zeitgleich mit der Veröffentlichung auf DVD oder Blu-ray bereitzustellen.

Die Chip-Generation mit der Bezeichnung "Sandy Bridge" umfasst Doppel- und Vierkernprozessoren für Notebooks und Desktop-Computer, die den Grafikchip (GPU) für die Ausgabe von Bildern mit der Zentraleinheit (CPU) für Datenberechnungen in einem einzigen Bauelement integrieren.

In ersten Tests wurde eine um 10 bis 50 Prozent verbesserte Leistung ermittelt. Auch der Intel-Konkurrent AMD vereint CPU und GPU in einem einzigen Chip. Die Produktfamilie mit der Bezeichnung "Fusion" wurde am Dienstag in Las Vegas vorgestellt. Erste Computer mit den neuen Prozessoren sind bereits im laufenden Quartal zu erwarten.

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