Di, 17. Oktober 2017

Zellhofer-Interview

02.01.2011 17:49

„Ein Wahnsinn, was man auf den Tisch bekommt!“

In der Tabelle hinten, beim Trainingsauftakt dafür voran! Mit LASK, Mattersburg und Kapfenberg startet am Montag das untere Liga-Drittel in die Vorbereitung. Die härteste Aufgabe wartet auf LASK-Coach Zellhofer, der ohne Neuzugänge loslegt. Weil es Zeit kostet, sich aus der Fülle an seriösen und unseriösen Angeboten ein Bild zu machen.

"Krone": Herr Zellhofer, haben Sie genügend Energie getankt? Schließlich werden Sie die brauchen.
Georg Zellhofer: Ein viertägiger Trip war alles, mehr war einfach nicht drin, weil es zu viel zu tun gibt. Bis 31. Jänner wartet jetzt jede Menge Arbeit, kaum Schlaf.

"Krone": ... und laut Präsident auch kaum Geld für Neue, die Sie so dringend erhoffen!
Zellhofer: Spieler gäb's genügend, es ist aber schon viel im Sand verlaufen. Wahnsinn, was man von Managern auf den Tisch bekommt! Einige waren interessant, aber zu teuer. Andere leistbar, doch die hatten länger nicht gespielt. Und einige sollten wohl nicht mehr spielen. Als Letzter in Österreich ist es nicht leicht, aber um drei bis vier bemühen wir uns!

"Krone": Wie sieht's mit der Vorbereitung aus, da gilt der LASK ja als Nachzügler?
Zellhofer: Alles längst fix und fertig, wir sind in Side, testen in der Türkei gegen die schweizer Klubs Thun und St. Gallen sowie gegen Russen. Und auch die vier anderen Tests davor wurden bereits fixiert.

"Krone": Die Zugänge sollten ehestmöglich da sein, jetzt gibt's noch keinen. Ein Problem?
Zellhofer: Wir dürfen nicht die Nerven verlieren. Eine sofortige Verpflichtung wäre eine reine Alibi-Aktion, die gibt's mit mir nicht. Wichtig ist, dass wir am 19. Jänner im Flieger in die Türkei den Kader zusammenhaben, der den Klassenerhalt schafft.

"Krone": Wie viele Punkte werden am Ende dafür nötig sein?
Zellhofer:
Daran wird kein Gedanke verschwendet, ich brauche meine Energie für andere Dinge!

von Florian Gröger, "OÖ Krone"

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