Sa, 25. November 2017

„Nur“ 34 statt 118

30.12.2010 13:33

Kündigungen bei Sozialdiensten reduziert

Bei den psychosozialen Diensten, die mit massiven Budgetkürzungen zu kämpfen haben, verlieren weniger Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz als ursprünglich vorgesehen: Die Zahl der Kündigungen sei von 118 auf 34 reduziert worden, hat der GPA-djp-Regionalgeschäftsführer Andreas Stangl am Donnerstag gesagt. Zehn davon habe man bei Gericht zur Anfechtung wegen Sozialwidrigkeit eingebracht.

Mehr als 3.000 Streikstunden, harte Verhandlungen und 38.683 Unterschriften gegen Sozialabbau hätten zu einer Reduktion der Kündigungen geführt, so Stangl.

"Der Arbeitskampf der pro-mente- und EXIT-sozial-Mitarbeiter hat sich zwar gelohnt." Von einer Einigung um Einsparmaßnahmen sei man aber weit entfernt. Der Widerstand gehe weiter, bis für jeden einzelnen Mitarbeiter eine akzeptable Lösung gefunden werde.

Für 18. Jänner kündigte Stangl eine Betriebsversammlung an. Im Anschluss starten die Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Gewerkschaft und Geschäftsführung über einen Sozialplan.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden