Do, 23. November 2017

Riesen-Reißwolf

29.12.2010 11:56

New Yorker werfen ‚negative Momente‘ in Schredder

In den USA ist am Dienstag wieder der sogenannte "Good Riddance Day" (der "Tag der guten Befreiung") begangen worden. Auf dem New Yorker Times Square war aus diesem Anlass ein großer Reißwolf aufgestellt worden, um schlechte Erinnerungen an 2010 zu entsorgen und so unbelastet ins neue Jahr zu starten.

Alle Bewohner der US-Metropole waren aufgerufen, schlimme Erlebnisse und Ereignisse im zu Ende gehenden Jahr aufzuschreiben und die Zettel dann von einer Reißwolfanlage in der Größe eines Lastwagens in Stücke reißen zu lassen.

Das Foto des untreuen Ehepartners kommt in den Schredder, eigene Missetaten vielleicht gleich hinterher - und das alles mitten im "Big Apple". Eine Frau schrieb den Namen eines Menschen nieder, "den ich eine Zeit lang geliebt habe und von dem ich nichts mehr hören will".

Die Schauspieler Andrew Call und Omar Lopez-Cepero, die bei dem Broadway-Musical "American Idiot" mitspielen, warfen ein großes Blatt mit der Aufschrift "Don't Ask, Don't Tell" in den Reißwolf. Damit erinnerten sie an die in diesem Jahr abgeschaffte Regelung, wonach Schwule und Lesben in der US-Armee sich nicht offen zu ihrer sexuellen Orientierung bekennen durften.

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