Fr, 24. November 2017

„Eine Riesengaudi“

27.12.2010 17:07

Zettel hat bei ihrem Heimrennen am Semmering viel vor

Nach bereits zwei Siegen auf dem Semmering hat sich Kathrin Zettel auch für den Riesentorlauf am Dienstag (10.30 und 13.30 Uhr) viel vorgenommen. "Das Heimrennen hat einen zusätzlichen Anreiz für mich, ich freue mich immer wieder darauf. Hier fühle ich mich sehr wohl und das Publikum unterstützt mich perfekt", meinte Zettel, die die jüngsten beiden Riesentorläufe auf dem "Zauberberg" 2006 und 2008 gewonnen hat.

Trotz des großen Rummels um ihre Person vor den Semmering-Rennen und den jüngsten Verletzungssorgen hält Zettel nichts von falscher Bescheidenheit. "Wenn du zweimal auf dem Semmering gewonnen hast, dann willst du auch ein drittes Mal ganz oben stehen", stellte Zettel klar. "Die Atmosphäre auf dem Semmering ist einzigartig. Das hexenkesselartige Gelände lässt die Stimmung super nach oben an den Start dringen. Das gibt es sonst nirgendwo im Damen-Skizirkus", beschrieb die 24-jährige Niederösterreicherin die spezielle Atmosphäre.

Der fünfte Slalom-Platz im letzten Rennen vor Weihnachten in Courchevel hat Zettel Auftrieb gegeben, die Probleme mit Knie und Hüfte sollen der Vergangenheit angehören. "Ich habe wieder eine Riesengaudi. Wenn es so weiterläuft, dann ist heuer noch sehr viel möglich", betonte Zettel, die auch die Stimmung in der ÖSV-Mannschaft hervorstrich. "Wir haben ein sehr gutes Klima in der Truppe, jeder fühlt sich wohl."

Zettel zollt Schild Respekt
Die sensationelle Slalom-Form von Teamkollegin Marlies Schild erkennt auch Zettel neidlos an: "Die fährt wie aus dem Bilderbuch." Schild hat 2004 auf dem Semmering beide Rennen gewonnen, nicht zuletzt deshalb kommt sie immer wieder gerne. "Das ist einer meiner Lieblingshänge", meinte die Salzburgerin, die über die seit Courchevel leicht lädierte Schulter meinte: "Das ist nicht der Rede wert."

Im Riesentorlauf fahren Zettel, Schild und Co. aber in dieser Saison den Erwartungen noch hinterher. In bisher drei Saisonrennen schaute noch kein einziger Podestrang heraus, die Siegerinnen hießen bisher Viktoria Rebensburg (Sölden) und Tessa Worley (Aspen, St. Moritz). Zwei Schrecksekunden im ÖSV-Training vor den Semmering-Rennen endeten glimpflich. Elisabeth Görgl und Margret Altacher überstanden spektakuläre Stürze auf der Reiteralm ohne größere Blessuren.

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