Sa, 25. November 2017

Weihnachten in Klinik

22.12.2010 12:09

Samuel Kochs Vater bedankt sich für große Anteilnahme

Zweieinhalb Wochen nach dem schweren Unfall des "Wetten, dass..?"-Kandidaten Samuel Koch hat sein Vater Christoph den Gesundheitszustand des 23-Jährigen als "stabil" bezeichnet und sich für die große Anteilnahme der Menschen bedankt. Er kündigte an, dass seine Familie in diesem Jahr Weihnachten in der Klinik seines Sohnes feiern werde.

In einer vom ZDF am Mittwoch verbreiteten schriftlichen Erklärung teilte Koch mit: "Wir brauchen nach wie vor Geduld: Bevor man etwas über die Prognosen für Samuel sagen kann, müssen erst einmal die aktuellen Verletzungen heilen. Aber sein Zustand ist stabil und das freut uns."

Vater Koch bedankte sich für die große Anteilnahme der Bevölkerung am Schicksal seines Sohnes: "Ursprünglich dachten wir, wir könnten jeden Brief persönlich beantworten, aber inzwischen erhalten wir so viel Post, Päckchen und E-Mails, dass wir nur sporadisch antworten können. Es ist nicht allein die beeindruckende Masse, sondern auch der Inhalt, über den wir uns freuen und Samuel vorlesen."

Weihnachten im Paraplegiker-Zentrum
Er wolle, so Koch, alle wissen lassen, wie viel Kraft, Trost und Zuversicht die Worte und Anteilnahme oder ähnliche Schicksale geben: "Wir bedanken uns für jedes Gebet. Trotz der tragischen Situation erfahren wir auch Schönes in unserem Umfeld. Wir werden Weihnachten mit der ganzen Familie im Paraplegiker-Zentrum in der Schweiz feiern. Täglich haben wir uns gefragt, wie es zu diesem tragischen Unfall kommen konnte, bei einer von Samuel zuvor Hunderte Male geprobten sportlichen Aufgabe. Doch allmählich können wir gedanklich ein wenig loslassen und erleben jeden Tag neu."

Unfall bei Wette in "Wetten, dass..?"
Der 23-jährige Samuel Koch war am 4. Dezember in der ZDF-Show "Wetten, dass..?" in Düsseldorf beim Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über ein entgegenkommendes Auto zu springen und dabei einen Salto zu schlagen, gestürzt. In dem Fahrzeug saß Vater Christoph Koch. Samuel zog sich so schwere Verletzungen an den Halswirbeln zu, dass er damit rechnen muss, dauerhaft gelähmt zu bleiben. Nach der Notfall-Behandlung in Düsseldorf wurde er in das Paraplegiker-Zentrum nach St. Gallen (Schweiz) verlegt.

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