Sa, 18. November 2017

„Intensive Gespräche“

20.12.2010 14:15

Kürzungen bei Sozialdiensten etwas entschärft

Die massiven Budgetkürzungen für die psychosozialen Dienste und deren Mitarbeiter sind teilweise entschärft worden. Das hat der für das Sozialbudget zuständige Landeshauptmannstellvertreter Josef Ackerl (SPÖ) am Montag mitgeteilt. Über die Zukunft der von den Einsparungen betroffenen Mitarbeiter würden intensive Gespräche laufen. Die Grünen kündigten trotzdem Widerstand an.

Ackerl verwies darauf, dass sich sein Ressort zumindest teilweise aus Bereichen zurückziehen müsse, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich wahrgenommen worden seien, aber nicht zu den Kernbereichen des Sozialressorts zählen würden. Psychosoziale Erkrankungen müssten primär vom Gesundheitswesen behandelt werden.

In Gesprächen mit den psychosozialen Diensten habe nunmehr eine Einigung erzielt werden können, so Ackerl. Zumindest ein Teil der Einsparungen sei möglich durch den Abbau von Infrastruktur- und Sachkosten. Für die von den Kürzungen betroffenen Mitarbeiter würden intensive Gespräche über reduzierte Weiterbeschäftigung, Sozialpläne oder Hilfestellungen für einen Jobwechsel in andere, den Kernaufgaben entsprechende Leistungsangebote des Sozialressorts laufen.

Die Grünen mit ihrem Landessprecher Landesrat Rudi Anschober an der Spitze kritisierten die Einsparungen im Sozialbudget als "verfehlt". Die Kürzungen im psychosozialen Bereich könnten durch geänderte Schwerpunktsetzungen zurückgenommen werden. Sie kündigten deshalb verstärkten Widerstand an.

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