Di, 12. Dezember 2017

Bankomaten-Coups

18.12.2010 17:06

Verhafteter Rumäne hinterließ Spuren in Österreich

Im Kampf gegen die in halb Österreich zuschlagenden Bankomat-Banden gibt es nun einen weiteren Erfolg für die heimischen Sicherheitsbehörden: Nach einem DNA-Treffer bei einem Serben passt nun der genetische Fingerabdruck eines in Deutschland verhafteten Rumänen auf mehrere Tatorte in Niederösterreich!

Wie berichtet, war ein mit zwei Komplizen nach einem Dämmerungseinbruch in ein Haus in der Steiermark verhafteter Serbe als Bankomat-Täter überführt worden. Er hatte seinen genetischen Fingerabdruck heuer im Frühjahr bei einem aufgeschnittenen Baumarkt-Geldautomaten (die damalige Beute betrug mehr als 30.000 Euro) in Niederösterreich hinterlassen.

Nun gibt es einen zweiten DNA-Erfolg! Denn die kriminelle Spur eines in Deutschland verhafteten Rumänen führt ebenfalls nach Österreich. Neben einem Bankomat-Coup soll der Serientäter gleich für weitere neun Straftaten im niederösterreichischen Bezirk Amstetten – Geschäfts- und Autoeinbrüche – verantwortlich sein.

Die vermutlich vier oder fünf aktiven und teils mit Maschinenpistolen schwerbewaffneten Profi-Banden spüren also immer mehr den Atem der heimischen Fahnder im Genick. Den Bankomat-Banden geht es nun mehr und mehr an den Kragen.

von Christoph Budin, Kronen Zeitung
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