Di, 21. November 2017

Zum Nachkochen

18.12.2010 16:36

Spitzenköche kreierten Fest-Menüs für zu Hause

Alle Jahre kommt eine entscheidende Frage so sicher wie das Christkind: Was wird am 24. Dezember daheim für die Familie aufgetischt? Daher haben einige prominente Spitzenköche aus Oberösterreich Menüs für die "Krone" kreiert, die sich zum Nachkochen für zu Hause eignen. Die Rezepte stellt die "Krone" ab Sonntag vor. Den Anfang machen Elisabeth Grabmer (Waldschänke, Grieskirchen) und Georg Essig (Essig’s, Linz). Und dabei erinnern sich die Küchen-Profis auch gleich an Weihnachten in der Kindheit.

"Meine Geschwister und ich sind mit unserem Vater immer am 24. Dezember in den Wald gegangen, um den Baum zu holen", erzählt Elisabeth Grabmer, die gemeinsam mit Ehemann Heinz ihr Restaurant  betreibt. "Und weil wir in Freistadt oft viel Schnee hatten, sind wir immer in die Schneewechten gehüpft, obwohl die Mutter keine Freude damit hatte", erinnert sich die Köchin, die im aktuellen Gault Millau zwei Hauben bekam.

Was es damals zu essen gab? "Alles mögliche, etwa Rinds- oder Kalbsbraten", so Grabmer. Und mit ihren drei Brüdern und zwei Schwestern hat sie auch musiziert: "Ich hab' die Gitarre gespielt", erzählt die 46-Jährige. Heuer wird sie am Heiligen Abend mit ihrem Sohn Klemens am Herd stehen – und damit wächst wohl bereits die nächste Generation oberösterreichischer Top-Köche heran.

Zu den Rezepten über den Link in der Infobox!

Auch der Spitzengarer und "OÖ-Krone"-Kolumnist Georg Essig wird in fünf Tagen daheim in Luftenberg selbst aufkochen. "Ich mache für die Familie eine Bauernente mit Rotkraut und Serviettenknödeln", ließ sich der Chef des Haubenrestaurants Essig's in Linz vorab in die Karten blicken. Und wie lief bei Klein-Georg einst die Bescherung im Paschinger Elternhaus ab? "Meistens bin ich vor lauter Aufregung schon sehr früh aufgestanden. Und bei genug Schnee ging es dann oft raus zum Rodeln auf einen kleinen Hang", sagt Essig. "Meine Mutter hat den Baum aufgeputzt und das Essen zubereitet,  meistens wurde bei uns Fisch serviert – etwa Scholle oder Kabeljau."

von Andi Schnwantner, "OÖ Krone"

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