Do, 14. Dezember 2017

Es bleibt kalt

14.12.2010 08:06

Zehn Unfälle pro Stunde wegen Schnee-Chaos

Im Vorjahr ist am Heiligen Abend in der Früh in Linz noch Schnee gelegen, der tagsüber weggeflossen ist. Wirklich weiße Weihnachten gab's zuletzt 2003 – so lange musste man in keiner anderen Landeshauptstadt darauf warten. Wie's heuer wird, ist noch unklar – derzeit allerdings sorgen Schneemassen noch für Chaos auf den Straßen. Am Montag kam es in Oberösterreich pro Stunde zu etwa zehn Verkehrsunfällen.

Großeinsatz für Feuerwehr und Rotes Kreuz: In Bad Wimsbach-Neydharting entkamen ein Pkw-Lenker und sein Sohn nach der Kollision mit einem Zug aus dem brennenden Auto, in Linz stürzte ein Hallendach wegen der Schneemassen ein.

Und in Gaflenz kam ein Auto ins Schleudern und schlitterte gegen zwei entgegenkommende Pkws (Bild). Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen die drei Fahrzeuge stark beschädigt quer über die Bundesstraße. Zwei Personen wurden schwer verletzt und mussten aus den Wracks geborgen werden.

Trotzdem grüne Weihnacht?
Diese Woche wird ziemlich frostig. "Aber pünktlich zur Weihnachtswoche geht der Trend wieder Richtung Tauwetter", sieht ZAMG-Meteorologe Alexander Klee weiße Weihnachten buchstäblich wegschwimmen. Die Chancen für weiße Pracht zum Lichterbaum auch in den Niederungen schätzt er auf 30:70. Andreas Brömser von der Wetterzentrale UBIMET hat herausgefunden, dass zuletzt 1981 alle Landeshauptstädte am Heiligen Abend verschneit waren.

Bild: FF Gaflenz
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